So, da bin ich nun, in Bangkok. Ich hatte leider nicht genug Zeit um diese riesen Stadt gründlich zu besichtigen, sondern konnte mir nur ein paar Highlights angucken:
- Den Grand Palace (Königspalast): Viel Gold, schöne Statuen, tolle Architektur, Wandgemälde. Beeindruckend!
- Wat Pho: Tempel mit einem riesigen liegenden Buddha, neben dem man sich ulkigerweise auch gleich noch massieren lassen kann. Hier sollen die Massagen auch richtig professionell sein, es gibt in Bangkok zwar tausende Massageläden, aber erstens weiß man nicht ob die da wirklich wissen was sie tun, und zweitens ob sie nicht eher auf... ähem "Massage" spezialisiert sind...
-Jim Thomsons Haus: ein Amerikaner, der in Thailand Seide herstellen und sich ein traditionelles Haus gefüllt mit Kunstwerken bauen ließ
(Kurz nachdem sein Haus fertig war, ist er dann auf einer Wanderung in den Cameron Highlands in Malaysia spurlos verschwunden. Ich schreibe dieses Blogpost im Bus auf dem Weg in die Cameron Highlands. Falls also keine Posts mehr kommen...)
Ein hübscher ruhiger Ort im Kontrast zum restlichen Bangkok darum (Auch wenn der Verkehr hier deutlich gesitteter ist als in Sri Lanka)
- Chinatown. Joah, viele Chinesen, was zu erwarten war. Gut für Streetfood.
Ich hab mich jetzt auch meiner Reisegruppe angeschlossen. Alles sehr nette Leute, grötenteils Briten und fast alle jünger als ich, aber ich bin ja geistig jung geblieben und sehe eh aus wie 23 ;-) Außerdem ist es ganz gut wenn ich schon mal mein Englisch trainiere, bevor ich in Neuseeland ankomme.
Mit denen war ich am ersten Abend in einem empfehlenswerten kleinen Restaurant "Siam Cafe" gegenüber dem Hauptbahnhof. Empfehlenswert teilweise wegen dem Essen, das gut und günstig war, vor allem aber wegen dem Besitzer, ein komplett durchgedrehter aufgekratzter klischeeschwuler Thai, den man gesehen haben muss. Wobei ich nicht weiß ob er sich zu allen Gästen so verhält, oder nur weil er unseren Tourguide - ebenfalls klischeeschwul, aber nicht ganz so irre - schon kannte.
Und falls ihr in eine Rooftopbar gehen wollt, aber die total überfüllte und lächerlich überteuerte aus Hangover meiden wollt, empfehle ich "Above Eleven" im Frasier Building bei Haltestelle Nana, die hat auch schöne Aussicht. Nicht empfehlen kann ich dagegen ihren Cocktail aus Bier, Zitronensaft, Salz und Pfeffer: Schmeckt so eklig wie es klingt.
Meine erste Meinung über Bangkok und Thailand: Es tut mir ja leid für Sri Lanka, aber ich find das Essen hier leckerer, die Tempel sind schöner und die gesamte Stadt ist deutlich westlicher.... Nennt mich einen ignoranten Europäer, aber ich hab gemerkt dass ich zum Genießen einer Stadt scheinbar einfach ein gewisses Maß an "Zivilisation" und Ordnung brauche, mit Metroplan, Mülleimern auf den Straßen und zurückhaltenden Verkäufern. Außerdem gefällt es mir, dass man an der leichten Infantilität vieler Designs die Nähe zu Japan erkennt.
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