Nach Koh Samui haben wir in einem bedeutungslosen Ort in Thailand, dessen Namen ich gar nicht erst erfragt hatte, übernachtet. Im Grunde nur, weil die Fahrt nach Malaysia an einem Tag sonst zu lang gewesen wäre. Aber mein saurer Fisch zum Abendessen war lecker.
Georgetown auf der Insel Penang in Malaysia war dagegen schon deutlich interessanter: Verschiedene Kolonialherscher sind an der Architektur zu erkennen, alle Religionen sind vertreten und es gibt mehrere Museen, fürdie ich leider keine Zeit hatte. Stattdessen haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht: Malaysia hat für mein europäisches Auge irgendwie keine eigene greifbare Kultur. Die Sehenswürdigkeiten sind entweder Kolonialbauten oder chinesische Tempel (gerne auch mal mit Souvenirshop direkt im Tempel) oder Viertel - wir haben ein chinesisches Steg-Wohngebiet, das auf alten Eimern gebaut wurde, besichtigt. Die Chinesen stellen glaub ich fast die Hälfte der Bevölkerung dar, und die Wirtschaft ist fest in ihren Händen. Das Essen ist meist entweder thailändisch oder chinesisch (oder McDonalds, was irgendwie auch so was wie eine Kolonisierung ist) und die Souvenirshops verkaufen Zeug, bei dem jeder an China denken würde. Und wer nicht chinesisch ist, trägt Kopftuch.
Penang ist laut Reiseführer auch die Essens-Hauptstadt Malaysias, weswegen ich natürlich auch gerne länger geblieben und mehr probiert hätte, aber wir hatten mal wieder nur einen Tag (und da hab ich koreanisch und indisch gegessen...). Achja, und das Bier ist in Malaysia extrem teuer: 4,50 pro Flasche, wofür man zwei mal einfach essen kann.
Und was in Malaysia nicht alles verboten ist...
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