Uh, ich hänge ganz schön hinterher, Sorry!
Hier also ein langer Nachhol-Post, mit Co-Autorin Alina!
Hier also ein langer Nachhol-Post, mit Co-Autorin Alina!
In Habarana, mitten im "kulturellen Dreieck" von Sri Lanka, in dem sich viele historisch wichtige Städte, Tempel und Ruinen befinden, haben wir in "The Lodge Camp", einem "Luxury Camp Site" gewohnt.
Luxury bezog sich auf den Service in Form eines ca 14 jährigen Kindersklaven, der uns von vorne bis hinten bedient hat. Dazu zählten Frühstück mit vorportionierter Butter auf der Terrasse, "Housekeepiiiing!" (Betten bauen, Insekten töten und Blumen aufs Kopfkissen legen) und uns zur Bushaltestelle eskortieren.
Camping dagegen war die Anzahl des Viehzeug, das in unserer Hütte war: Glühwürmchen im Zimmer waren ja noch harmlos, Kakerlaken auf dem Moskitonetz schon störender, Frösche im Klo schon wieder lustig.
Aber wenigstens vor den menschlichen Gefahren der Umgebung wurden wir gewarnt. Ich zitiere aus einem Ordner mit der Beschriftung "Please read. Important!": "But there is one problem on some days after hard work farmers take liquor and get drunk in the night. and shout at their wife and children. Generally this happens once in a month but not a problem for tourist. If you here any noise just ignore (...) But avoid walking in the night as explained there will be drunken people on the road. There is nothing danger but will be a nuisance"
Von Habarana aus haben wir Dambulla besucht. Dort gibt es (hinter einem ästhetisch fragwürdigen Eingang in Form eines Monstermundes und XXXL Buddha) ein Kloster auf einem Berg mit 5 Höhlentempeln aus verschiedenen Epochen. Diese enthielten zahlreiche Buddhastatuen und Wandmalereiendie ständig von den dort lebenden Mönchen erneuert und übermalt werden. Gemütlich stiegen wir die Treppen hinaus und betraten die erste Höhle. Direkt wurden wir von einem Mann angesprochen, ob wir Erklärungen benötigen. Wir liessen uns also von ihm durch alle 5 Höhlen führen und alles genau erklären. Auch Fragen konnte er sehr gut beantworten, so dass wir am Ende der Führung einen sehr guten Durchblick in Sachen Buddhismus hatten.
Auch von Habarana aus erreichbar ist Sigirya: Ruinen eines Königspalastes auf einem Felsen, der sich, vermutlich ähnlich wie Ayers Rock, 340 m hoch aus der Ebene erhebt und einen Wahnsinnsausblick bietet. Und auf halber Höhe gibts es 1500 Jahre alte Wandmalereien von halbnackten Frauen (Die mir, meinem Gesichtsausdruck nach, wohl ganz schön die Sinne vernebelt haben) Dafür kostet das ganze aber auch 25 € Eintritt, aber über die Eintrittspreise hab ich ja schon mal gemeckert... Zumindest wird das Geld gut in Warnschilder investiert.
Neu meckern kann ich dagegen über die Frechheit der Tuktukfahrer (Tuktuks sind 3-rädrige Minitaxis, im Prinzip ein Moped mit breiter Rückbank und Dach. Davon gibts hier mehr als normale Autos). Nach dem Besuch von Sigiriya haben wir an der Bushaltestelle auf den Bus nach Hause gewartet (Man muss ja Geld sparen, bei den Eintrittspreisen ;-)), als ein Tuktukfahrer kam: "You need Taxi?" - "No thanks, we take the bus" Er bleibt trotzdem neben uns stehen. Naja, soll er. Nach ein paar Minuten kommt der Bus, wird langsamer, wir sind kurz vorm Einsteigen... Da gibt der Tuktukfahrer dem Bus ein Zeichen, und er beschleunigt wieder und fährt weg. Tja, das war der letzte Bus, so ein Pech, da müssen wir wohl Tuktuk fahren, was?...
Naja, wir sind dann wenigstens ein bisschen die Straße lang gelaufen, um ein anderes Tuktuk zu finden statt mit diesem zu fahren.
Aber nicht dass ihr ein zu negatives Bild von den Sri Lankern bekommt: Das war das einzige Mal dass jemand so etwas gemacht hat, im allgemeinen sind die Leute wirklich sehr hilfsbereit und fröhlich.
Trotzdem hat Alina zur Rache an den Sri Lankern einen armen alten
Holzkästchenhändler in Grund und Boden gefeilscht und ihm seine
Schnitzerei aus Rosenholz zu einem Viertel des ursprünglichen Preises
abgekauft. Ich dagegen bin zu doof fürs Feilschen. Blöde Handelsmethode.







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